LADY ZARA TALKS

 

Neue Zeiten?

 

Was tut sich Neues in der professionellen BDSM- und Fetish-Szene?
Diese Frage stellen sich gerade jetzt viele Betroffene bzw. Beteiligte dieses Themas…

Es gibt Gerüchte, das Bizarradies „distanziere“ sich von den Damen, die dort ihre Gäste empfangen.
Nun, obwohl es eigentlich jedem bewusst ist oder sein sollte: Die Damen sind als selbstständige Unternehmerinnen lediglich Mieterinnen eines Mietstudios.
Statt sich - wie so manche „private“ Domina - in (meist in Sperrgebieten) als Wohnung getarnte Etablisments vor den Zugriffen wohl bekannter Ämter zu verbergen, mieten sich seriöse Bizarr-Dienstleister in extra hierfür geschaffene voll möblierte SM-Studios ein.
Leider ist eine Verquickung von Miet-Studio und Mieterin in Print- und Web-Werbung dem Fiskus ein Dorn im Auge. Könnte ja der Studiobetreiber eine Dame nur deshalb „bewerben“, um seinen Umsatz zu optimieren. Dass dies eine falsche Schlussfolgerung darstellt, da sich die festen Mieteinkünfte des Betreibers durch Werbeaktivitäten mit Darstellung der Mieterinnen nicht erhöhen, kann man den scheuklappentragenden Entscheidern dieser Behörde nicht vermitteln. Schnell stellen diese einen Zusammenhang zwischen SM-Studio und bekannten Bordellstrukturen her. Entscheidungsfreiheit über Obulus, Zeiteinteilung, Anzahl der Gäste, Outfit, Art der Dienstleistungen, Terminierung, persönliche Werbeaktionen, etc. stellen den Alltag einer Bizarr-Dienstleisterin dar und keine der Damen würde sich in ihr Gewerbe von einem Studio-Betreiber reinreden lassen, noch sich als Angestellte des Studios sehen.

Wenn nun der eine oder andere das Fehlen einer Vermietungsübersicht auf der Website des Bizarradies bedauern möge, sollte er sich im Klaren sein, dass es in erster Linie darum geht, den Vorstellungen der Behörden – nachvollziehbar oder nicht – Genüge zu leisten. Gesetze gibt es ja leider nicht, die man einhalten könnte. Somit bleibt der Freiraum der Behörden immer groß genug, um willkürlich agieren zu können.
Der Suchende wird sich bemühen, andere Medien zu finden, um  die Termine der Dame zu finden, die er gerne besuchen möchte. Ein Anruf bei der Dame seiner Wahl dürfte genügen, um Auskünfte über deren Werbeplattformen einzuholen.

Der Gast auf der Suche nach einer erotischen Gespielin orientiert sich nicht am Studionamen und begnügt sich mit der Dame, die zufällig an diesem Tag in dieser Stunde in einem Studio anwesend ist. Er sucht gezielt nach einer Lady, die mit seinen erotischen Vorstellungen konform geht.
Wenn sich diese Dame dann in einem erstklassig ausgestatteten Studio eingemietet hat, so stellt dies vielleicht eine Bereicherung dar ist aber nicht ausschlaggebend für die Zufriedenstellung des Gastes durch die Dienstleistung der jeweiligen Lady.

Jetzt könnte der geneigte Leser dieser Zeilen auf den Gedanken kommen, das Bizarradies „distanziere“ sich auch von seinen Gästen. Leider ist die Antwort darauf: Wer erotische Dienstleistungen einer Dame in Anspruch nimmt, ist Gast dieser Dame, nicht Gast eines Studios, eines Massagesalons, eines Bordells, eines Autorücksitzes oder eines schattigen Plätzchens hinter einer Hecke. Es freut uns außerordentlich, wenn Besucher und Mieter/innen des Bizarradies dieses wegen seines Komforts, seiner Liebe zum Detail, seiner Vielfältigkeit in Bezug auf die Themenräume, seiner Hygiene-verhältnisse usw. lobt, denn dafür und davon leben wir.

Dafür nehmen wir all die Anfeindungen in Kauf, nehmen immer neue Hürden, die man uns stellt, stolpern immer wieder über Steine, die uns in den Weg gelegt werden – um uns immer wieder aufzurappeln, um weiterzumachen auf dem Weg, der unser Leben darstellt:
BDSM & Fetish-Liebhaber zusammenzubringen und Ihnen kleine Fluchten aus dem Alltag zu ermöglichen. Ein Alltag, der durch den Druck von außen leider schon Einzug in unsere Welt gefunden hat.

Solange die Ämter regieren, wird sich daran auch nichts ändern – leider!  

 

 

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Privatdominas

Der Traum eines jeden devoten SM-Gourmets: die sogenannte “Privat-Domina”, die sich 25 Stunden am Tag nur um die Bedürfnisse ihres “Eigentums” kümmert.

Ein Traum, der auch einer bleiben wird. denn so würde der Sklave zur Last und der Untertan zum Herrn. Doch in manchen Anzeigen erscheinen genau jene “Privat-Dominas” eben zum Greifen nahe, schiessen wie Pilze aus dem dürren Boden der Selbstüberschätzung und gaukeln, wenn auch nur kurzfristig, dem Suchenden eine Privat-Atmosphäre in Form eines Hinterzimmers vor. Und so privat sind eben diese Herrinnen auch dann nicht mehr, wenn der Obulus fällig wird.

Den großen Studios wird oft der Hang zum Profit nachgesagt. Doch Aufbau, stete Weiterentwicklung und liebevolle Pflege dieser Tempel der bizarren Lüste verschlingen Zeit und immense Summen. Wir im Bizarradies sind mit Leib und Seele dabei. Es war anfangs eine Passion und wurde zur Sucht.

Diese Zeilen sollte auch nicht als Klagelied fehlinterpretiert werden. Vielmehr sollte es zum Nachdenken anregen, ob nicht ein paar Stunden geborgten Glücks in einem niveauvollen, gepflegten und um den Gast bemühten Top-Studio (und damit ist nicht nur das Bizarradies gemeint) mehr zur Zufriedenheit führt als die endlose und unfruchtbare Suche nach der “Privat-Domina” per Anzeige.

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Respekt...

Respekt ist mein heutiges Thema.

Gegenseitiger Respekt. Zwei Menschen, die sich treffen, um miteinander ihre Neigungen auszuleben. Neigungen, die ausserhalb des Bizarradies nicht bei Allen positiven Anklang finden würden. So treffen sich also diese zwei hier ihrer geheimen Leidenschaften wegen.

Was also könnte im Kopf eines dieser zwei Menschen vorgehen, der denkt, wie auf einem Markt eine Ware für sein Geld erstanden zu haben. Über diese Ware er nun verfügen könnte wie ER wolle. Wäre es IHM denn egal, würde ihn die "Ware" für einen dukatenscheissenden Esel halten?

Wäre es IHM egal, man würde ihn hier an diesem diskreten Zufluchtsort für Andersfühlende und Andersdenkende für ein perverses Schwein halten, das man abkassiert aber verachtet?
Ich denke nein. Denn hier im Bizarradies sollten sich nur Menschen treffen, die sich miteinander ausleben wollen. Spiele spielen wollen, die anderswo nicht geduldet, bzw. erduldet werden.

So ist es der Respekt, der diese Zwei für einige Zeit verbinden sollte. Der Respekt vor der Passion des jeweils Anderen. Der Passion zu empfangen bzw. auszuteilen. Zu gehorchen bzw. zu befehlen. Zu erdulden bzw. zu dulden. Und nur eine gemeinsam ausgelebte Passion ist Befriedigung für Beide. Sonst schlägt Geilheit um in Abscheu. Verwandelt sich Lust am Spiel in Ekel am Tun. Und nicht jeder ist immer auf gleicher Wellenlänge mit Anderen.

Darum sollten Vorgespräche geführt, Abmachungen getroffen und diese von beiden Seiten strikt eingehalten werden. Von beiden Seiten. Sollte die Chemie beider Spielenden dennoch nicht gestimmt haben, so sollte man bedenken, dass kein Gleichklang herzustellen ist nur des Geldes wegen.

Niemand ist Ware. Niemand ist Kunde. Zwei Menschen, die sich treffen...

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www-Erotik - Fastfood oder Genuss ...

Unsere schnell lebige Zeit bringt es leider mit sich. Alles wird im Eiltempo erledigt. Ob im Beruf oder im Privatleben - der Minutenzeiger ist unser stetiger Begleiter.

Auch "Erotik" wird wie Fast Foot konsumiert. Als handle es sich um einen Sex-Mc-Drive, werden Triebe und Gefühle flüchtig ausgelebt.

Dieser Trend, passend zu unserer cash&carry Mentalität, macht natürlich auch im www nicht halt. So werden sites angeklickt...durchgeklickt...ausgeklickt. Foto - Download im Stile von "hab ich, hab ich, hab ich nicht" - KLICK. Alles auf die Festplatte für irgendwann, für zwischendurch.

"Immer noch die >alten< Fotos ... neue her ... mehr ... mehr ... grösser ... schärfer ... geiler ... umsonst - na klar ... ist ja schliesslich Werbung ... kostet ja kaum was ..."

Hallo - meine Herren. Werte Sklaven, werte Doms.

Wenn ihr euch bis hierher durchgekämpft habt, ohne ein einziges Foto zwischendurch zu ergattern, dann denkt mal darüber nach, was ICH darüber denke...

Ich (an eurer Stelle) setze mich - wenn es meine Zeit erlaubt und ich Lust habe relaxt vor den PC, klicke "biz dot com" und wähle z.B. die Rubrik RÄUMLICHKEITEN. Klicke den ersten, den obersten Namen an und lasse mir die (übrigens reale) Beschreibung auf der Zunge zergehen.Erlaube den Worten mich zu entführen und zu verführen in diesen Raum. Tauche ein, lasse mich treiben und gebe meiner Fantasie freien Lauf...

Jetzt weiter zur FOTOGALERIE. Bilder aufsaugen, darin baden. Meinen Traum und deren Realität vergleichen. Und glaubt mir - die Realität ist dem Traum in diesem Falle ebenbürtig. Nun Klick auf KAMERA RUNDGANG. Inspiration pur. Bewegte Bilder. Bewegende Bilder. Dominas befehlen. Sklavinnen gehorchen. Lust auf mehr? Privatbereich? Ja/Nein? Tausende hocherotischer Fotos. Mal sehen. Nichts muss...

Klick auf INTERAKTIVE SESSIONS. Ich greife ein. Bin Akteur und Voyeur in einem. So könnte eine - meine Session ablaufen. Alles ist möglich. Kamera Rundgang. Alles genau betrachten. Mich umsehen. Lustwandeln. Will ich mehr sehen? Nichts muss...Ende des ERSTEN Stückes in vier Akten. Jetzt zum zweiten Raum...und dies mehr als ein Dutzend mal.
Inspiration - Fotos - Stories. Mit viel Liebe zum Detail erdacht und realisiert.

So sehe ICH "biz dot com". Eine "lila Pause" zum abdriften. Zum entspannen. Und wenn ich jetzt so richtig ... ihr wisst schon ...werde, dann klicke ich die DOMINA GALERIEN, die SKLAVINNEN GALERIEN, ZARA TALKS, die TRAILER, die FOTOSTORIES, ...

Wenn ich will stundenlang und ohne Visa. Und sollte ich immer noch nicht genug haben (was ich wohl hoffe, denn eure demütige Geilheit ist meine Triebfeder) dann besuche ich den sorgsam gepflegten und nie ruhenden, gigantischen Foto-Pool der PRIVAT WORLD.

Erst jetzt wird die Visa gezückt und mit einen fairen Obulus um Eintritt gebeten, den privaten Bereich, die Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft des Bizarradies mit zu erleben.

Teilt mit mir meine grosse Leidenschaft. SM als Elixir - Fetish als Karaffe. Trinkt Schluck um Schluck. Langsam und genussvoll. Werdet trunken von Erotik. Einer Erotik, die keinen Minutenzeiger braucht. Auf einer Website, zu der Zeit keinen Zutritt hat.

Solange ICH regiere. Solange IHR wollt.


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